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Rohstoffsicherung

Im Regionalplan sind gemäß § 11 Abs. 3 Landesplanungs-
gesetz „Gebiete für den Abbau oberflächennaher Rohstoffe“ und „Gebiete zur Sicherung von Rohstoffen“ festzulegen. Dies erfolgt in Form von Vorranggebieten. Im Regionalplan wurden als Planungszeiträume für die Abbau- und Sicherungsgebiete jeweils rund 15 Jahre, für die Rohstoffsicherung in der Region insgesamt also rund 30 Jahre vorgegeben. Ziel ist es zum einen, die in der Region vorhandenen nutzbaren Rohstoff-
vorkommen im Sinne einer bedarfsgerechten und verbraucher-
nahen Versorgung zu sichern und der Rohstoffindustrie dabei einen ausreichenden Planungsspielraum zu gewährleisten. Zum anderen geht es darum, den Abbau landschaftsschonend zu gestalten. Vorhandene Lagerstätten sollen möglichst vollständig genutzt und anschließend landschaftsgerecht rekultiviert werden. Die Erschließung neuer Vorkommen soll – soweit möglich – im Anschluss an bereits bestehende Abbaugebiete erfolgen.

Der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg hat mit Satzungsbeschluss vom 26. September 2008 die Festlegung entsprechender Vorranggebiete beschlossen, die durch das Wirtschaftsministerium genehmigt wurden und seit 15. Januar 2010 rechtsverbindlich sind. In diesen Vorranggebieten sind Nutzungen, die einen Abbau von oberflächennahen Rohstoffen verhindern oder erheblich erschweren zu unterlassen bzw. von Nutzungen, die einem späteren Rohstoffabbau entgegen-
stehen, freizuhalten. Teil der Begründung zur Festlegung der Vorranggebiete ist ein detaillierter Umweltbericht, der die Auswirkungen des Rohstoffabbaus auf die einzelnen Schutzgüter gemäß der Strategischen Umweltprüfung nach Richtlinie 2001/42/EG behandelt.

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