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Regionalbedeutsame Windkraftanlagen

Ziel der Landesregierung ist es, dass 10 % der Bruttostromerzeugung im Jahr 2020 durch heimische Windenergie gedeckt wird.

Im Rahmen der Regionalplanfortschreibungen im Jahr 2006 wurden auf Grundlage der Windenergiekonzeption für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg Vorranggebiete für regionalbedeutsame Windkraftanlagen mit kombinierter Ausschlusswirkung in den übrigen Gebieten festgelegt.

Mit Inkrafttreten der Änderung des Landesplanungsgesetzes zu Beginn des Jahres 2013 sind diese Festlegungen aufgehoben worden. Eine Fortschreibung des Regionalplans, Teilplan „Regionalbedeutsame Windkraftanlagen, ist derzeit in Bearbeitung.

Trotz der im landesweiten Vergleich eher unterdurchschnittlichen Windhöffigkeit (siehe Windatlas Baden-Württemberg), sind in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg derzeit bereits 42 regionalbedeutsame Windkraftanlagen in Betrieb, die ca. 1,6 % des jährlichen Verbrauchs an Strom in der Region über die Windenergie abdecken können.

Vor dem Hintergrund der aktuellen energiepolitischen Zielsetzungen und Rahmenbedingungen, dient der land- und forstwirtschaftlich genutzte Freiraum bereits zunehmend dem Anbau und der Nutzung erneuerbarer Energieträger. Für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg entsteht im Zusammenhang mit dem gewollten Ausbau der Windenergienutzung die Herausforderung, neben einer effizienten Windenergienutzung, auch die übrigen, berechtigten Belange und Ansprüche an den Freiraum zu berücksichtigen. Aufgrund der naturräumlichen Vielfalt der Region sind dies der Schutz von noch weitestgehend unbeeinträchtigten Landschaftsräumen und den damit verbundenen Qualitäten für den Tourismus und die Naherholung sowie der Natur- und hier insbesondere der Artenschutz.